Harald Fischer

Harald Fischer

Jahrgang: 1954

Wohnort: Weisendorf (Mittelfranken)

Verein: FSV Großenseebach

Wie bis Du zum Laufen gekommen und wie lange läufst Du schon?
Aus gesundheitlichen Gründen habe ich nach einem körperlichen Ausgleich zur Büroarbeit gesucht und darum vor ca. 25 Jahren mit dem Laufen begonnen. Diese Sportart habe ich gewählt, weil sie ohne großen Aufwand und fast überall ausgeübt werden kann. Außerdem bin ich gern an der frischen Luft und schätze es, wenn ich bei meinen Aktivitäten möglichst unabhängig und spontan sein kann.

Welche Bestzeiten hast Du im Marathon und Halbmarathon vorzuweisen?
Halbmarathon: 1:33
Marathon: 3:34
… das war allerdings vor mehr als 10 Jahren

Welche Erfolge hast Du schon erzielt?
3. Platz AK60 bei der Dt. Meisterschaft im Ultra-Trail
2. Platz AK65 bei der Bayer. Meisterschaft im Marathon 2019
und jede Menge AK-Podestplätze

Was war Dein schönster, schwerster und exotischster Lauf?
Meine schönsten Lauf-Erinnerungen verbinde ich mit einigen alpinen Wettkämpfen (z.B. Pitztal-Trail oder Tour de Tirol). Das Laufen (zeitweise ist es ja nur schnelles Wandern) in der Gebirgslandschaft ist für mich immer wieder ein besonders beeindruckendes Erlebnis! Wer es noch nicht ausprobiert hat, der sollte es unbedingt noch tun.
Mein längster und schwerster Lauf war der Keufelskopf-Ultra-Trail mit ca. 86km und ca. 3.500hm.
In die Kategorie „exotisch“ würde ich z.B. meine Teilnahmen beim Marathon Dt. Weinstraße oder beim „Brauereienlauf in der fränkischen Toskana“ einordnen, wo man bei den Verpflegungsstationen regionale Spezialitäten genießen kann.

Wie oft warst Du schon als Pacemaker im Einsatz?
Ich hatte schon mehr als 50 Einsätze – teilweise auch im Ausland.

Welchen Tipp gibst Du den Läufern, die Deine Zielzeit laufen wollen?
5 Stunden klingt nach viel, aber in der Gruppe vergeht die Zeit viel schneller! Durch die möglichst gleichbleibende Belastung und durch die Gruppe (Unterhaltung, Tipps, Motivation, Windschatten) wird der Marathon kurzweiliger und deutlich einfacher. Besonders beim 1. Marathon sollte man nicht die optimal mögliche Zielzeit anstreben, sondern in erster Linie gut ankommen wollen.

Nenn Dein Lebensmotto?
A bisserl was geht immer (übernommen vom „Monaco Franze“ Helmut Fischer)