2 neue Bestmarken beim 25. VVO Oberelbe-Marathon: Der Jubiläumslauf feierte Teilnehmerrekord und neuen
Streckenrekord über die Marathon-Distanz! –
Ein unvergessliches Jubiläums-Laufevent liegt hinter uns! Gleich zwei neue Rekorde hat uns der 25. VVO-Oberelbe-Marathon beschert: Einen Teilnehmerrekord mit 5.642 Finishern und einen neuen Streckenrekord über die Marathon Distanz.
Zum Anmeldeschluss am Vorabend standen stolze 6.677 Anmeldungen über alle Distanzen auf der Liste: Absolute Bestmarke. Trotz des üblichen Schwundes zwischen Anmeldern und Startern konnten wir damit den bisherigen Teilnehmerrekord von 2017 überbieten. 5.539 Finisher liefen am 28.04.2024 ins Ziel. Ein großartiges Geschenk zum 25sten Jubiläum!
Den zweiten Rekord lieferte Andrzej Rogiewicz (M30) vom Rogiewicz Running Team aus Polen. Mit einer Laufzeit von 2:22:23 h löste er den bisherigen Streckenrekordhalter von 2019 über die Marathon-Distanz, Marcel Bräutigam, ab. Der Thüringer hatte die Strecke von Königstein nach Dresden vor fünf Jahren in 2:22:52 h absolviert.
In diesem Jahr belegte Bräutigam nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit Paweł Kosek Platz 3. Der junge Pole vom SPLA Tychy lief mit 1 Sekunde (!) Vorsprung vor Bräutigam ins Ziel. 02:31:11 vs. 02:31:12 h standen am Ende auf der Uhr. So knapp war der Kampf um die Plätze 2 und 3 noch nie! Nicht minder spannend der Marathon-Einlauf der Damen: Platz 1 belegte Cathleen Meier vom Bohlig-Laufteam Frankfurt (Oder), mit einer großartigen Laufzeit von 02:57:54 h. Mit fast drei Minuten Vorsprung verwies sie Top-Favoritin Kristin Hempel vom USV Erfurt auf Platz 2 (03:01:51 h). Platz 3 ging mit 03:09:26 h an die Dresdnerin Nicole Keßler vom Salomon Running Team. Glückwunsch an alle drei Läuferinnen, die übrigens alle auch beim Rennsteiglauf starten. Wir wünschen viel Erfolg und drücken fest die Daumen.
Angeheizt wurde die Stimmung wieder durch das unschlagbare Moderatorenteam von Radio Dresden: Roman Knoblauch genoss es auch heuer sichtlich, die Läufer auf ihren letzten Metern noch einmal richtig anzufeuern. Robert Drechsler übernahm die Siegerehrungen auf der Bühne und ließ sich auch das ein oder andere Spontan-Interview mit den Preisträgern nicht nehmen.
Neben Siegen sind es vor allem die ungewöhnliche Geschichten, die wir lieben. Zum Beispiel die von Manfred Gaudl, der in der Nacht zu Sonntag aus Augsburg angereist kam, und erst in Dresden bemerkte, dass er seine Laufschuhe vergessen hatte. Da er so kurzfristig keinen adäquaten Ersatz mehr organisieren konnte, begab er sich kurzerhand in seinen schwarzen Geschäftsschuhen auf die 42,195 km lange Strecke. Mit leicht schmerzenden Füßen aber ansonsten fit und wohlauf durchlief er nach 05:34:29 das Ziel. Der 25. OEM war sein 198. Marathon. Am 07.07. will er in Roth seinen 200. Marathon finishen.
Ein besonderes Fest war es uns, Fast-Jubilar Reinhard Trademann, im Ziel zu begrüßen. Der 73jährige – man glaubt es kaum – ist seit 24 Jahren jedes Jahr beim OEM dabei! Auch in diesem Jahr startete der rüstige Senior wieder beim Lichtenauer Halbmarathon und kam mit stolzen 02:06:46 ins Ziel.
Glückwunsch aber auch an alle anderen Läufer. Egal ob klein oder groß, ambitionierter Sportler oder Genussläufer: Ihr alle habt den 25. OEM zu dem gemacht, was er war: Ein wunderbarer Jubiläumslauf und ein wahres Fest des (Lauf-)Sports! Das beweisen auch die zahlreichen geradezu euphorischen E-Mails, Kommentare und Stories, die uns auch Wochen später noch erreichen.
Ein großer Dank geht wie immer an unsere zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die am gesamten Wochenende für einen reibungslosen Ablauf sorgten – auf der Marathonmesse, bei Auf- und Abbau der Stände im Zielareal, bei der Streckensicherung, der Verpflegung, sowie der Urkunden- und Medaillenausgabe. Nicht vergessen möchten wir die zahlreichen Samba-Trommler und Musiker, die entlang der Strecke für „heiße“ Stimmung sorgten, die Polizei, die Sanitäter und Ärzte und allen anderen an der Organisation Beteiligten.
Ganz besonders erwähnen möchten wir selbstverständlich all unsere tollen Sponsoren und Partner. Ohne euch würde es den OEM nicht geben!
„Der 25. OEM hat alle unsere Erwartungen übertroffen“, so das Fazit von Orgleiter Uwe Sonntag. Nicht ganz unbeteiligt am Erfolg war sicherlich auch der Wettergott, der mit sonnigem Frühlingswetter und angenehmen (für manchen schon fast zu warmen) Temperaturen für beste Stimmung sorgte. Sogar leichten Rückenwind bescherte er den Läufern – besser hätte man es sich nicht erträumen können 😊.
In diesem Sinne: „Auf ein Neues“ im kommenden Jahr – beim 26. VVO Oberelbe-Marathon am 27.04.2025,
Das Team vom VVO Oberelbe-Marathon


